Bier

Neu: Ein Bieretikett für die Residenzgalerie Salzburg

Da erste Projekte für die Residenzgalerie Salzburg führte karnerkreativ direkt ins Jenseits. Für die Ausstellung „Einmal Unterwelt und zurück“ sollte ein eigenes Bier entstehen, Vorgaben an Aussehen und Inhalt gab es keine, nur zu teuer sollte es nicht werden und natürlich relativ schnell gehen. Nach Recherche zum Thema „Unterwelt“ und aus mehreren Versuchen und Entwürfen entstand dann Tartaros, das Bier aus der Unterwelt. Das Etikett zeigt Charon, den greisen Fährmann, der die Verstorbenen für einen Obulus über den Styx setzt und sie so ins Totenreich geleitet.

Die Grundlage des Etiketts, die Illustration, stammt ursprünglich von Gustave Doré, einem französischem Grafiker, der 1883 in Paris verstarb und der damit 1861 die „Göttliche Komödie“ von Dante illustriert hat, nachkoloriert wurde es von uns. Das dramatisch aufgewühlte Wasser in strahlendem Blau, durch das sich ein nie lange leeres Boot kämpft, geführt von Charon, in rotem Lendenschurz und mit bronzener Haut.

Der Name „Tartaros“ hat seinen Ursprung ebenfalls in der griechischen Mythologie: es ist die Unterwelt selbst, personifiziert, und er liegt noch tiefer als der Hades selbst. Neun Tage soll ein Amboss, der von der Erde hinab fällt, brauchen, um Tartaros zu erreichen. Anders als der der Ort der griechischen Mythologie versursacht das Bier selbst allerdings keine Höllenqualen.

Ein „Unterweltbier“ will aber auch beschrieben werden, natürlich nicht, ohne auch eine werbliche Botschaft zu kommuniziern. Der Text stammt ebenfalls von Rolf Karner:

Tartaros – das Bier zur Ausstellung Entrichte deinen Obulus und spüre dieses prickelnde Getränk auf und unter deiner Zunge. Frisches Quellwasser aus dem Styx und edelstes Getreide aus dem Hain der Persephone geleiten dich auf dem Weg in elysische Gefilde. 100 % biologisch und von Dionysos empfohlen!

Bevor du jedoch hinab steigst in das Reich der Dunkelheit, besuche die Residenzgalerie Salzburg! Denn nur die Sommeraustellung „Einmal Unterwelt und zurück – die Erfindung des Jenseits“ zeigt dir von 21. Juli bis 4. November 2012, was dich dort erwartet!

Entstanden ist das Etikett in weniger als einer Woche und nach dem Erstentwurf waren von Kundenseite kaum Änderungen gewünscht.

Dies Irae – extremes Starkbier

Dies Irae (lat. für „Tag des Zorns“) ist ein mittelalterlicher Hymnus vom Jüngsten Gericht. Dies Irae – das ist auch ein extremes Starkbier, gebraut von Reinhold Barta. Gemeinsam mit dem Braumeister der Brauerei Gusswerk hat karnerkreativ die Verpackung gestaltet: eine schwarze Steingutflasche, direkt bedruckt mit einem weißen Kreuz und ein von Hand mit blutrotem Wachs versiegelter Bügelverschluß machen das Design und jede Flasche einzigartig.

In Anlehnung an Mozarts berühmtes Requiem wurde in der Gestaltung besonderer Wert darauf gelegt, die einzelnen Elemente im Stil des ausgehenden 18. Jahrhunderts zu gestalten. Die Schrift wurde Dokumenten des 18. Jahrhunderts nachempfunden, das Kreuz, ebenfalls zeitlich um 1790 einzuordnen, zeigt Mozarts Todesjahr 1791.

Ein Klick auf das Bild zeigt weitere Details!

Dies Irae Designelemente

In einer limitierten Auflage von 2000 Stück wurde das Bier Anfang Dezember 2011 präsentiert. Geplant ist eine neue Edition mit ähnlichem Thema für Ende 2012. Ein echtes Sammlerstück wird dann vielleicht einen würdigen Nachfolger bekommen.

Das Siegel auf dem Dies Irae Brauhaus Gusswerk Dies Irae Dies Irae Plakat

Viral Marketing für das Brauhaus Gusswerk

Ernst Strasser, Europaabgeordneter, wurde heimlich dabei gefilmt, wie er sich als Lobbyist für zwei verdeckte Reporter angeboten hat.

Was böte sich in diesem Fall mehr an, als Lobbying für gutes Bier zu betreiben. Schnell war der Inhalt umgetextet, eine fünf Jahre alte Digitalkamera gefunden und eine Parodie mit Braumeister Reinhold Barta gedreht. Veröffentlicht auf youtube, auf Facebook geteilt und einen Tag später sah man die beiden Teile des Videos auf der Website des Standard (auf der Startseite und im Etat-Teil eines der größten österreichischen News-Portale).

Edit 25. März 2011, 19.51 Uhr:
Auch der Kurier hat in seiner Online-Ausgabe inzwischen das Video in einem Absatz erwähnt!

Edit 26. März 2011, 12.45 Uhr:
Heute wurde die Aktion in den Welle 1-News um 12 Uhr erwähnt!

Die Videos auf youtube: Teil 1, Teil 2

Screenshots:

Das „Stille Nacht Festbier“

Bereits im Früjahr 2010 trat Ing. Matthias Schnaitl mit der Bitte an karnerkreativ heran, eine Marke für ein Bier mit dem Namen „Stille Nacht“ zu entwerfen. Es sollte eine Würdigung des weltberühmten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ sein, das in der Salzburger Ortschaft Oberndorf 1818 von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr komponiert wurde. Aus „Stille Nacht“ wurde das „Stille Nacht Festbier“ und aus mehreren Entwürfen und Skizzen wurde eine Marke und ein Etikett.

Das Logo des "Stille Nacht Festbieres"Das Logo setzt sich aus zwei unverwechselbaren Elementen zusammen, die sowohl das Lied als auch die Erinnerung daran in Oberndorf ausmachen: im Zentrum in Gold der Anfang von „Stille Nacht, heilige Nacht“ in Form der Noten, in der Variante, wie Franz Xaver Gruber es 1818 zu Papier gebracht hat. Dahinter in Weiß die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf. Darunter in der wunderschönen Schrift „Luxus Brut“ der Name des Bieres.

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